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Gold löst Aktien als beliebteste Geldanlage der Deutschen ab

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Gold löst Aktien als beliebteste Geldanlage der Deutschen abGold gewinnt bei deutschen Anlegern offenbar immer stärker an Bedeutung. Aktuelle Umfragen und Marktanalysen zeigen, dass viele Bundesbürger dem Edelmetall inzwischen mehr Vertrauen schenken als klassischen Aktienanlagen. Vor allem Unsicherheiten an den Finanzmärkten, geopolitische Krisen und die hohe Inflation der vergangenen Jahre haben dazu geführt, dass Gold für zahlreiche Anleger wieder als besonders sichere Geldanlage gilt.

Besonders deutlich wird dieser Trend in einer aktuellen Forsa-Umfrage im Auftrag des Edelmetallhändlers Pro Aurum. Demnach halten inzwischen 30 Prozent der Befragten Gold für die renditestärkste Geldanlage über einen Zeitraum von mindestens drei Jahren. Aktien folgen mit 26 Prozent nur noch auf dem zweiten Platz. Damit löst Gold Aktien erstmals bei vielen Deutschen als bevorzugte Anlageform ab.

Warum Gold für viele Anleger wieder attraktiver wird

Der starke Goldpreis-Anstieg der vergangenen Jahre hat das Interesse vieler Privatanleger zusätzlich verstärkt. Allein im Jahr 2025 erreichte Gold zahlreiche neue Rekordstände und gehörte zu den erfolgreichsten Anlageklassen weltweit. Experten führen diese Entwicklung vor allem auf geopolitische Spannungen, Inflationssorgen und die hohe Nachfrage internationaler Zentralbanken zurück.

Gleichzeitig wächst bei vielen Deutschen die Skepsis gegenüber Aktien und Fonds. Laut mehreren Umfragen bevorzugen zahlreiche Anleger weiterhin konservative und vermeintlich sichere Anlageformen. Besonders ältere Anleger und Menschen mit geringer Risikobereitschaft setzen verstärkt auf Gold, Tagesgeld oder klassische Sparprodukte.

Auch die psychologische Wirkung von Gold spielt eine wichtige Rolle. Das Edelmetall gilt seit Jahrhunderten als Symbol für Sicherheit und Werterhalt. Viele Anleger betrachten Gold deshalb als Absicherung gegen Krisen, Währungsprobleme oder starke Börsenschwankungen. Vor allem physisches Gold in Form von Münzen oder Barren bleibt in Deutschland besonders beliebt.

Expertentipp:
Finanzexperten empfehlen meist, Gold nur als Beimischung im Depot zu nutzen. Viele Analysten halten einen Anteil zwischen 5 und 10 Prozent des Gesamtvermögens für sinnvoll, um Risiken besser zu streuen.

Experten warnen trotz Gold-Boom vor einseitiger Geldanlage

Trotz der hohen Beliebtheit warnen Experten davor, Gold als alleinige Geldanlage zu betrachten. Anders als Aktien oder ETFs erwirtschaftet Gold keine laufenden Erträge wie Dividenden oder Zinsen. Langfristig gelten breit gestreute Aktienanlagen deshalb weiterhin als wichtiger Baustein für den Vermögensaufbau und die Altersvorsorge.

Analysten weisen außerdem darauf hin, dass auch der Goldpreis starken Schwankungen unterliegen kann. Nach dem Rekordhoch Anfang 2025 kam es zeitweise bereits zu deutlichen Kursrückgängen. Fachleute sprechen in diesem Zusammenhang vom sogenannten Extrapolationsfehler: Viele Anleger gehen davon aus, dass frühere Kursanstiege automatisch weitergehen.

Dennoch dürfte Gold auch 2026 eine zentrale Rolle bei der Geldanlage vieler Deutscher spielen. Besonders in wirtschaftlich unsicheren Zeiten bleibt das Edelmetall für zahlreiche Anleger ein wichtiger Sicherheitsanker innerhalb des eigenen Vermögens.

FAQ zu Gold als Geldanlage

Warum investieren viele Deutsche wieder in Gold?

Viele Anleger sehen Gold als sichere Geldanlage in Krisenzeiten und als Schutz vor Inflation.

Hat Gold Aktien als beliebteste Geldanlage abgelöst?

Laut aktuellen Umfragen halten inzwischen mehr Deutsche Gold für besonders attraktiv als Aktien.

Welche Vorteile bietet Gold als Geldanlage?

Gold gilt als wertbeständig, krisensicher und unabhängig von einzelnen Unternehmen oder Staaten.

Ist Gold besser als Aktien?

Experten empfehlen meist eine Kombination verschiedener Anlageformen statt einer einseitigen Geldanlage.

Quellen

Über den AutorDieser Artikel wurde redaktionell erstellt und regelmäßig aktualisiert. Schwerpunkt sind Geldanlage, Edelmetalle, Börsentrends und Entwicklungen an den Finanzmärkten.

Stand der Informationen: 28. Mai 2026